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Horizontalsperre bundesweit - Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit - Verfahren

 

 

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Welche Verfahren der nachträglichen Horizontalsperre gibt es und welches setzen wir ein?

Unser bundesweit tätiges Unternehmen hat sich auf das Einbringen der nachträgliche Horizontalsperre im Niederdruck-Injektionsverfahren mittels Silikonmicroemulsion spezialisiert.

Dieses ist ein sehr effektives, schnelles, sauberes und vor allem kostengünstiges Verfahren zur Herstellung einer Abdichtung in der Wand.

schematische Darstellung einer nachträglichen Horizontalsperre             Bohrlochkette einer einreihigen Horizontalsperre

Bei der nachträglichen Horizontalsperre im Niederdruck-Injektionsverfahren werden nach erfolgter Messung der Feuchtigkeit im Mauerwerk und der Feststellung der Platzierung der notwendigen Horizontalsperre Bohrungen in das Mauerwerk gesetzt. Diese Bohrungen haben eine Durchmesser von 12 -14 mm und liegen im Abstand von ca. 15 cm auseinander. In diese Löcher wird dann über spezielle Ventile, die sogenannten Packer, die abdichtende Flüssigkeit, sprich Horizontalsperre oder Siliconmicroemulsion, in das Mauerwerk injiziert. Nach einer kurzen Einwirkzeit werden die Ventile entfernt und die Bohrlöcher wieder verschlossen. Schon nach max. 30 min beginnt dann die abdichtende Wirkung der Horizontalsperre.


Welche Verfahren gibt es noch?

Als alternative Horizontalsperre zu dem Verfahren der nachträglichen Horizontalsperre im Injektionsverfahren gibt es das Mauersägeverfahren.

Beim Einbringen einer nachträglichen Horizontalsperre im Mauersägeverfahren wird in das Mauerwerk eine Fuge in Abschnitten von ca. einem Meter aufgeschnitten und z.B. Edelstahlplatten eingelegt. Danach werden die Platten verkeilt und die Schnitte wieder verschlossen. Durch diese mechanische Abdichtung wird die Feuchtigkeit auf Dauer daran gehindert, im Mauerwerk aufzusteigen. Dieses Verfahren der nachträglichen Abdichtung muss jedoch im Vorfeld gründlich berechnet werden, da durch die mechanische Einwirkung auf das Mauerwerk die Standfestigkeit der Wand beeinträchtigt werden kann. Problematisch bei diesem Verfahren sind die Ecken eines Gebäudes. Diese können in der Regel nicht durchtrennt werden und somit wird in den Eckbereichen auch auf die chemische Horizontalsperre zurück gegriffen. Wenn aber die chemische Horizontalsperre in den Ecken als nachträgliche Horizontalsperre ausreicht, warum sollte man dann das ganze Haus aufsägen?

Noch dazu entsteht bei diesem Verfahren eine große Menge Dreck und Staub, der, wenn nicht vernünftig gearbeitet wird, durch das ganze Haus zieht. Abgesehen einmal von dem Lärm der Sägemaschinen.

Eine weitere Möglichkeit zur horizontalen Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit ist das Einschlagen von Blechen

Hierbei wird eine mechanisch trennende Abdichtung mittels der Eintreibung von gewellten Chromstahlplatten in die nicht geöffnete Wand erzielt. Eine durchgehende Mörtelfuge ist hierbei zwingend Voraussetzung. Nachteilig an diesem Verfahren der nachträglichen Horizontalsperre wirken sich die feinen Schläge zur Eintreibung der Bleche aus. Sie können kleine Risse im Mauerwerk verursachen. Dieses Problem ist mittlerweile durch den Einsatz von keilförmigen Platten minimiert worden und gilt als eines der sichersten, aber auch aufwendigsten und somit teuersten Verfahren der nachträglichen Abdichtung gegenaufsteigende Feuchtigkeit.

 

 

 
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